Machen Sie mit und wählen Sie die »Mogelpackung des Jahres 2025« – vom 5. Januar bis zum 20. Januar 2026 (16 Uhr). Markieren Sie eines der folgenden fünf Produkte und klicken Sie auf den Button „Jetzt abstimmen“ am Ende der Seite. Sie können einmal teilnehmen.
Die teuerste Versuchung: Bei der Milka Alpenmilch sinkt die Füllmenge von 100 auf 90 Gramm, während der Preis der Schokoladentafel nahezu zeitgleich von 1,49 auf 1,99 Euro steigt. Das ergibt eine Preiserhöhung von über 48 Prozent. Zudem ist das neue Gewicht auf der Verpackung oft vom Umkarton verdeckt. Zufall oder Absicht?
Aus alt mach neu: Dr. Oetker verkauft die Backmischung Käse-Streusel als neues Produkt, obwohl sich an der Rezeptur kaum etwas geändert hat. Dafür ist der fertig gebackene Kuchen nur noch gut halb so groß. Bezogen auf die Füllmenge steigt der Preis um knapp 90 Prozent. So ein Käse(kuchen)!
XXL nur auf der Packung: Kölln macht aus einem „Vorratspack“ einen „XXL Pack“ und reduziert die Füllmenge drastisch – von 1.700 auf 1.050 Gramm. Trotz des gesenkten Verkaufspreises im Handel ist das Müsli knapp 30 Prozent teurer. So lässt sich „extra groß“ also völlig neu interpretieren!
„Jetzt mehr drin“ – und trotzdem teurer: Ein Störer auf dem Nudel-Fertiggericht verspricht mehr Inhalt, doch für Verbraucherinnen und Verbraucher wird es teurer. Der Preis steigt stärker als die Füllmenge. Unterm Strich eine Preiserhöhung von 29 Prozent. Ein fieses Täuschungsmanöver.
Preiserhöhung durch die Hintertür: Zwar bleibt die Anzahl der Sticks bei Jacobs 3in1 Classic gleich, doch in jedem Stick ist weniger Kaffeepulver. Insgesamt schrumpft der Inhalt von 180 auf 120 Gramm. Bezogen auf die Füllmenge wird das Instantgetränk bei einem etwas höheren Verkaufspreis um 56 Prozent teurer. Das ist die Krönung!